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Nichts zu holen in der Muldestadt

VLF 8.Spieltag: SG Lok Wurzen - SC Riesa JT 27:22

Mit leeren Händen kehrten die Mädels des Riesaer Juniorteams aus der Keksstadt Wurzen am vergangenen Wochenende zurück. Nach einem harten Spiel setzte sich der Gastgeber deutlich mit 27:22 durch und zieht in der Tabelle an den Riesaerinnen vorbei. Die personell bedingte Umstellung des Abwehrzentrums war deutlich zu spüren, da immer wieder Abstimmungsprobleme auftraten und die Wurzener Mitte-Kreis-Achse das gesamte Spiel über nicht unter Kontrolle zu bringen war.

Zunächst begann die Partie aber recht ausgeglichen. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und agierten auf Augenhöhe miteinander. Treffer auf beiden Seiten prägten die ersten 15 Minuten, wobei es den Gästen aus der Sportstadt mehrfach gelang über Gegenstöße und Schnelle Mitte zum Torerfolg zu kommen. Wurzen legte vor und Riesa glich immer wieder aus. Nach dem 8:8 schlichen sich dann erste Unkonzentrierten in das Riesaer Spiel ein. Klare Chancen wurden nicht mehr verwertet und durch Abspielfehler der Gegner zu Kontern eingeladen. Auch die Auszeit durch Daniel Reddiger in der 21. Minute konnte daran nichts ändern. Wurzen setzte sich nun Stück für Stück auf 5 Tore ab. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang es noch den Abstand auf 4 Tore zum 15:11 zu verkürzen.

Mit mehr Kampfgeist und unbedingten Siegeswillen sollte die zweite Halbzeit bestritten werden. Schnell schloss man auf 2 Tore auf, doch mehr sollte an diesem Tag nicht gelingen. Zu selten wurden die sich bietenden Gegenstöße erfolgreich zu Ende gebracht, um den Abstand noch weiter zu verringern. Gleichzeitig bot die Abwehr zu viele Lücken auf und der Angriff fand nur wenige Mittel gegen die harte Deckung der Muldestädterinnen, welche am Rande der Legalität agierte. Die dadurch folgenden Überzahlsituationen konnten vom jungen Riesaer Team nicht zum Anschluss genutzt werden. Wurzen verwalte somit immer einen sicheren 4 bis 5 Tore Abstand, der bis zum Abpfiff beim 22:27 Bestand hielt. Am Ende wurde das Spiel bereits in der ersten Halbzeit entschieden, als Wurzen die Fehler im Gegensatz zu den vergangenen Gegnern eiskalt bestrafte und Riesa diesem Abstand fortan hinterher lief. Somit bleibt Wurzen für die Elbestädterinnen ein schwieriges Pflaster, wo der letzte Sieg schon lange zurück liegt. Im nächsten Spiel wartet mit dem HSV Weinböhla ein ähnlich schwerer Gegner auf das Riesaer Juniorteam, der mit dem kürzlich Sieg gegen die Rödertalbienen ordentlich Selbstvertrauen getankt hat.

SC Riesa JT: Sandra Zintl, Anna Schneese, Susanne Iwan (6/1), Lisa-Marie Krille, Melanie Löschke (8/4), Sandra Liebe (2), Maria Loose, Julia Funke (2), Francie Hirth (2).

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