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Ungefährdeter Sieg ohne zu glänzen

VLF 7. Spieltag: HSG Freital/Wilsdruff - SC Riesa JT 16:24 (7:12)

Den zweiten Auswärtssieg in Folge feierten am vergangenen Samstag die Mädels des Riesaer Juniorteams gegen die HSG Freital/Wilsdruff. In einer einseitigen Partie setzten sich die Gäste aus der Sportstadt klar und ungefährdet mit 24:16 durch.

Trotz gestraffter Erwärmung startete das Team von Daniel Reddiger diesmal hellwach mit eigenem Ballbesitz ins Spiel und erzielte prompt das 1:0. Damit war die Marschroute für die nächsten 15 Minuten vorgegeben, wo dem Gegner klar die Grenzen aufgezeigt wurden. Abwehr und Torfrau hatten wenige Probleme mit dem harmlosen Angriff der Gastgeberinnen, eroberten mehrfach den Ball und über erste und zweite Welle sowie mit einfachen Doppelpässen wurde schnell ein 7-Tore-Vorsprung (9:2) erarbeitet. Damit waren die Fronten frühzeitig geklärt und die ersten Wechsel folgten. Doch leider ließen die Riesaer Mädels die Zügel bis zur Pause etwas schleifen. Man ging nicht mehr konzentriert und konsequent genug zu Werke. Die keineswegs überragende gegnerische Torfrau sowie der Pfosten wurden berühmt geworfen und die Abwehr agierte zu lasch. Statt den Vorsprung weiter auszubauen, verkürzte Freital/Wilsdruff bis zur Pause auf 12:7.

Die zweite Halbzeit ähnelte in ihrem Verlauf dem ersten Durchgang. Die Gäste aus Riesa bestimmten zunächst das Spielgeschehen nach Belieben. Im Positionsangriff wurden die Angriffe erfolgreich ausgespielt und hinten stand man wieder kompakt, wodurch der Gegner zu Fehlern oder Verzweiflungswürfen gezwungen wurde. Nach 10 Minuten stand folgerichtig eine komfortable 18:9-Führung auf der Anzeigetafel und damit fiel endgültig die Vorentscheidung. Nach dem Motto „Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss“ schalteten  die Riesaer Spielerinnen nun wieder einen Gang zurück, statt den Vorsprung weiter auszubauen. Freital/Wilsdruff kämpfte sich somit, begünstigt durch mehrere Zeitstrafen auf der Gästeseite, auf 20:15 heran. Nun ging noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft und die erspielten Chancen wurden wieder im Tor versenkt. Durch 4 Treffer in Folge war der alte Abstand beim 24:15 in der 59. Minute wieder hergestellt. Mit dem Schlusspfiff bekam Freital/Wilsdruff noch einen Strafwurf zugesprochen, der zum Endstand von 24:16 von den Gastgeberinnen verwandelt wurde.

Am Ende zwar ein nie gefährdeter Sieg, der aber um einige Tore hätte höher ausfallen müssen. Kommendes Wochenende steht mit dem dritten Auswärtsspiel hintereinander bei der SG Lok Wurzen ein deutlich schwieriges Kaliber auf dem Programm, wo man sich keine ausgedehnten Schwächephasen erlauben darf.

SC Riesa JT: Sandra Zintl, Anna Schneese, Susanne Iwan (6/2), Lisa-Marie Krille, Melanie Löschke (8/2), Claudia Hofmann (1), Sandra Liebe (1), Francie Hirth (1), Maria Loose (1), Julia Funke (6)

 

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